Workshops (Mo-Do)

Die folgenden Workshops richten sich an fortgeschrittene Doktoranden sowie Post-Docs und Jun.-Profs. Die Anmeldung läuft über Moodle.

  1. Informationsveranstaltung zur Vorbereitung von DFG Anträgen
  2. Betreuen und betreut werden. Fruchtbare Kommunikation und Zusammenarbeit gestalten
  3. Wie halte ich eine fachdidaktische Vorlesung?
  4. Publizieren in wissenschaftlichen Zeitschriften
Informationsveranstaltung zur Vorbereitung von DFG Anträgen - Prof. Dr. Stefan Ufer, LMU München

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat als zentrale Selbstverwaltungsorganisation der Wissenschaft eine herausgehobene Rolle in der nationalen Forschungsförderung in Deutschland. Mittel für eigene Forschungsprojekte bei der DFG einzuwerben ermöglicht die Arbeit an selbstgewählten Themen und gilt als Merkmal wissenschaftlicher Exzellenz. In der Informationsveranstaltung werden zunächst die Ziele und Förderinstrumente der DFG sowie der Antragsprozess vorgestellt. Aufbauend auf Erfahrungen aus eigenen Anträgen sowie aus DFG-Antragsworkshops von GDM und GDCP werden anschließend Hinweise zur Vorbereitung eines eigenen Antrags gegeben. Es gibt die Möglichkeit für Fragen, Diskussion und Austausch mit und unter den TeilnehmerInnen. Die Veranstaltung richtet sich primär an WissenschaftlerInnen nach der Promotion, die eine Antragstellung bei der DFG für ein konkretes Projekt in Betracht ziehen. Sie dient damit auch der Information für Personen, die eine Antragskizze zu einem späteren DFG-Antragsworkshop der GDM einreichen möchten.

Betreuen und betreut werden. Fruchtbare Kommunikation und Zusammenarbeit gestalten - Jun.-Prof. Dr. Maike Schindler, Universität zu Köln

Das Schreiben einer Doktorarbeit (ob als Monographie oder kumulativ) stellt in vielerlei Hinsicht eine Herausforderung dar – das erfahren wir alle früher oder später. Es werden Anforderungen gestellt, die u.a. das Zeitmanagement, das persönliche Engagement, das Setzen von Prioritäten, das Ja- und Nein-Sagen-Können, die Kommunikation mit der Betreuerin oder dem Betreuer u.v.a.m. betreffen. Für das Gelingen einer Doktorarbeit ist die Kommunikation von BetreuerIn und DoktorandIn essentiell. Dabei sind Fragen von Bedeutung wie etwa: „Wie können BetreuerInnen damit umgehen, wenn es Schwierigkeiten gibt; z.B. im Zeitmanagement der DoktorandIn oder in der Prioritätensetzung?“ oder „Wie können DoktorandInnen damit umgehen, wenn die BetreuerInnen zu stark oder zu wenig steuern, zu wenig mitbekommen oder zu viel erwarten?“ Kurse zur Betreuung von Promovierenden gehören nicht zum „Pflichtprogramm“ eines jeden Betreuenden. Andere Länder zeigen aber, wie eine solche Betreuerausbildung aussehen kann. Im Workshop werden wir Inhalte aus solchen Kursen aufgreifen: Dabei wird auf der Grundlage verschiedener praktischer Beispiele über Tipps und Tricks zur Kommunikation zwischen BetreuerIn und DoktorandIn und über mögliche Betreuungsmodelle mit entsprechenden Strategien und Methoden gesprochen, die potentiellen Problemen vorbeugen können. Außerdem wird thematisiert, wie mit Schwierigkeiten umgegangen werden kann; sowohl aus Perspektive der Promovierenden wie auch aus der Perspektive der BetreuerInnen. Der Workshop richtet sich an alle Prozessbeteiligten – an Promovierende, die Schwierigkeiten bearbeiten oder diesen präventiv vorbeugen wollen; wie auch an Personen, die sich für die Rolle als BetreuerIn und die Herausforderungen dieser sensibilisieren wollen.

Wie halte ich eine fachdidaktische Vorlesung? - Prof. Dr. Jürgen Roth, Universität Koblenz-Landau

Die erste fachdidaktische Vorlesung vorzubereiten und zu gestalten ist herausfordernd, denn es sind einige Fragen zu beantworten, wie z. B.:

  • Welche Ziele verfolge ich? Und die Studierenden?
  • Was brauchen Studierende in einer fachdidaktischen Vorlesung?
  • Wie wähle ich die Inhalte aus?
  • Was ist der rote Faden meiner Veranstaltung?
  • Wie viel und welche grundlegende Literatur sollte angegeben/empfohlen werden?
  • Welche Unterstützungsangebote stelle ich in welcher Form bereit?
  • Wie offen oder geschlossen soll die Veranstaltung gestaltet sein?
  • Wie aktiviere ich meine Studierenden?
  • Wie kann es gelingen einen Praxisbezug herzustellen?
  • Haben die Studierenden Wesentliches mitgenommen? Falls ja, was? Falls nein, was nun?
  •  ...

Es geht u. a. um die genannten Fragestellungen, die die TeilnehmerInnen zum Thema Vorlesung umtreiben. Folien-Skripte zu den Vorlesungen von Jürgen Roth findet man auf dieser Homepage (http://www.juergen-roth.de/lehre.html).

Publizieren in wissenschaftlichen Zeitschriften - Aiso Heinze, IPN Kiel

Dieser Vortrag mit mehreren integrierten Diskussionsphasen wendet sich vor allem an NachwuchswissenschaftlerInnen, die Artikel für (nationale und/oder internationale) wissenschaftliche Zeitschriften schreiben möchten. Dazu wird über verschiedene Aspekte des Publizierens in wissenschaftlichen Zeitschriften informiert und es werden Hinweise zum Vorgehen gegeben. Thematisiert wird dabei:

  • Die Rolle von Publikationen für die Wissenschaft
  • Die Rolle von Publikationen für die wissenschaftliche Karriere
  • Nationale vs. internationale Publikationen
  • Publikationsarten & Ansehen von Publikationen
  • Review-Verfahren: Arten, Ziele, Ablauf
  • Häufige Kritikpunkte in Gutachten
  • Tipps zum Publizieren/Publikationsstrategie
  • Rechtliche Fragen und „Anstandsregeln“ (Plagiate, Publikationsethik etc.)

 

Interessierte sind herzlich willkommen.